Trinkwasser für unseren Panamericana-Trip

Frisch- und Trinkwasser für unterwegs

Frisch- und Trinkwasser ist ein allgegenwärtiges Thema. Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir eben nicht an jeder Ecke Wasser der gleichen Qualität bekommen, wie in Deutschland oder Europa. Daheim sind wir es gewohnt und verlassen uns darauf, dass wir das Glas unter den Wasserhahn halten und erstklassiges, sauberes Wasser bekommen. Dass das schon in anderen europäischen Ländern nicht immer so sein muss, das kann man dann an der Häufigkeit der Toilettengänge abzählen.

Wenn Wasser nicht offensichtlich trinkbar ist („Água potável“), dann bleibt eigentlich nur die Desinfektion. Dafür nehmen wir Micropur mit. Micropur enthält Silberchlorid und Natriumdichlorisocyanurat. Letzteres setzt Chlor frei, das das Wasser innerhalb etwa einer halben Stunde (bis 2 Stunden) von den meisten Keimen, Bakterien und Viren befreien. Das funktioniert jedoch nur mit klarem Wasser, da sich die Verunreinigungen gerne an den Schwebstoffen festklammern. Demnach muss trübes Wasser zunächst gefiltert werden. So schlimm wird es aber hoffentlich nicht kommen.

Micropur ist letztlich ein Biozid und sollte entsprechend sorgsam verwendet werden. Daher setzen wir es natürlich nur dann ein, wenn wir kein Trinkwasser abfüllen können.

Trinkwasser-Vorrat im Armeesack

Wenn es denn mal eine gute Trinkwasser-Quelle (nicht, aber auch wortwörtlich) gibt, dann decken wir uns natürlich auch entsprechend ein. Dafür haben wir zwei Weithalskanister von Hünersdorff mit je 10 Litern Fassungsvermögen und einen Schweizer Armee Wassersack mit 20 Litern dabei. Beide sind für Trinkwasser geeignet, sodass unser Wasservorrat mit 40 Litern schon mal eine gute Grundlage hat.

Für den Schweizer Armeesack gibt es bei der Wasserziege (www.wasserziege.ch) einen genialen Duschschlauch. Der hat zwar seinen Preis, ist aber durch die Erwärmungsfunktion des Wassersacks echt sein Geld wert. Einfach zum Aufwärmen in die Sonne legen und dann duschen!

Dazu haben wir auch noch die beiden Zusatztanks, die wir außen mitführen. Einer davon ist für Diesel gedacht, der andere für Wasser. Das ist dann zwar nicht als Trinkwasser geeignet, aber duschen und waschen kann man damit.

Und wenn es gar nicht anders geht, also wenn wir kein Trinkwasser auf dem Campingplatz oder an der Tankstelle bekommen, dann müssen wir halt in den Supermarkt und uns dort mit möglichst großen Wasserkanistern eindecken.

Zusatztanks außen am Defender; einer ist für Wasser gedacht.

Zusatztanks außen am Defender; einer ist für Wasser gedacht.

Schweizer Armee Wassersack

Schweizer Armee Wassersack

2 Kommentare
  1. Michael
    Michael sagte:

    Oh wow, das sind dann insgesamt, wenn außen der Kanister noch einmal 20L beinhaltet, 60L Wasser. Habt ihr schon getestet, wie lange ihr damit unterwegs sein könnt? Ich würde von uns sagen, dass wir schon extrem sparsam mit Wasser umgehen, aber unsere 120L reichen maximal zwei Wochen. Es ist natürlich genial, wenn euch das reicht, dann schleppt ihr auch weniger Gewicht mit euch!
    Liebe Grüße, Micha

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    • Tobias
      Tobias sagte:

      Wir rechnen nicht damit, so lange ohne Wasser zu sein. Ich hätte zwar gerne mehr mitgenommen, aber wir müssen arg auf das Gewicht des Autos achten. Langsam wird es eng. Ob wir damit letztlich hinkommen, wird sich zeigen. Wenn nicht, müssen wir halt nochmal schauen.
      Viele Grüße
      Tobias

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