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Paso Tromen o Mamuil Malal

Auf der südlichen Etappe unseres Panamericana-Trips haben wir unzählige Male die Anden überquert, von Argentinien nach Chile, von Chile nach Argentinien und immer wieder zurück. Wenige der Grenzübergänge sind dabei mit europäischen Grenzen vergleichbar. Die meisten sind mehr oder minder gut ausgebaute Bergpässe, ein Grenzerhäuschen hier, Niemandsland, und ein weiteres Grenzerhäuschen dort. Dazwischen bis zu achtzig Kilometer staatenlose Bergwelt.

Wie schon der Paso Roballos gehören die Fahrten über die Bergpässe immer zu den Highlights unserer Reise. Mangels Nähe zu Städten, Dank fehlender Infrastruktur, sind die Gegenden meist gänzlich unbewohnt. Nur ein paar vereinsamte Zöllner sitzen dort oben und vertreiben sich die Zeit bis zum nächsten Grenzgänger mit Blumen zählen oder dem Sortieren von Durchschlägen. Einzige Verbindung zur Aussenwelt ist ein CB-Funkgerät.

Auch wenn es nicht überall so einsam ist, wie am Paso Roballos, die Abgeschiedenheit geht einher mit wunder, wunder, wunderschöner Landschaft. So wie am Paso Tromen o Mamuil Malal. Von Bariloche aus führt die Straße über die Ruta de los 7 Lagos (Straße der sieben Seen) bis hinauf zum Grenzkamm.

Wüstenlandschaft auf argentinischer Seite, linker Hand immer den Vulkan Lanin (3768 Meter) im Blick, durch Araukarien-Wälder, die so aussehen, als hätten noch Dinosaurier an ihren spitzen Blättern geknabbert.

Nichts, was man wirklich in Worte fassen kann. Wer gerne fährt, wer roadtrippt, dem seien die vielen Pässe ans Herz gelegt. Der Paso Tromen o Mamuil Malal nur stellvertretend für viele andere. Nun gut, zuviel der schnöden Wort, lasset endlich Bilder sprechen.

 

Termas Geometricas

Die Termas Geometricas sind eine von unzähligen Thermen entlang der südamerikanischen Vulkankette. Östlich von Villarica zweigt irgendwann ein unscheinbarer Schotterweg von der Hauptstraße ab. Der Wegweiser an der Abzweigung ist kein Straßenschild, sondern einfach nur ein weiß beschriftetes Holzschild, rot und schwarz der Grund.

Hoch hinauf zu den Termas Geometricas

Achtzehn Kilometer führt der Schotterweg, teils Rippio, teils Staub und Staub und Staub entlang kleiner Bergbäche, Wiesen und Feldern. Ab und zu steht eine Kuh mitten auf der Straße und manchmal ein paar kleine Zicklein auf der Suche nach ihrer ollen Zicke. Man könnte fast meinen, man wäre in der Schweiz, wenn da erstens nicht so viele Löcher in den Zäunen wären und zweitens, wenn nicht irgendwann Dampf aus der Straße steigen würde. Nicht aus Kanälen, wie man es aus schlecht gemachten US-Thrillern kennt, sondern einfach so aus der Straße. Die ersten Anzeichen: hier raucht’s.

Die Termas Geometricas sind nicht vergleichbar mit Thermen, wie man sie aus Deutschland kennt. Am Fuß der Schlucht steht zwar auch ein Kassenhäuschen und der Eintrittspreis ist mit 22.000 chilenischen Pesos (etwas mehr als 30 Euro) pro Nase auf europäischem Niveau. Wenn man aber weiß, was wartet, dann ist das nicht zuviel.

Entspannung pur in 45 Grad warmen Wasser

500 Meter führt der rot beplankte Holzsteg entlang an 15 Becken, alle gefüllt mit Thermalwasser, 35 – 45 Grad warm. In der Mitte des Weges fällt ein kleiner Wasserfall, ganz am Ende ein großer, beide um die 5 Grad kalt. Und zwischendrin immer kleine Blockhäuschen mit Umkleidekabinen (rot) und Toiletten (schwarz).

Die Becken und Stege fügen sich so wunderbar in die Landschaft, als hätte das ein Architekt entworfen. Hat auch einer und man merkt förmlich, wie viel Spaß er daran hatte. Alles stimmt und ist stimmig und es dauert nicht lange, bis wir beide voller Begeisterung zur Entspannung ansetzen. Die Zehen ins Becken, joa, Temperatur passt, hinein, hinein. Unten wärmt das Wasser, über unsere Köpfe zieht der Morgennebel durch die Schlucht. Tau setzt sich an den riesigen Nalcablättern ab und tropf von oben auf unsere Köpfe.

Die Thermalbecken der Termas Geometricas sind um den eiskalten Gebirgsbach und die riesigen Felsen herumgebaut; manchmal wortwörtlich. Nicht nur einmal haben wir uns die Zehen an einem Felsen im Becken angehauen. Aber Dank ausgewogener Temperatur lässt der Schmerz schnell nach.

Treffen mit Weindi und Kurti

Wir sind bereits um zehn Uhr morgens an den Thermen, die zweiten Gäste erst und genießen die himmlische Ruhe. Die ändert sich auch nicht, als gegen Mittag mehr und mehr Menschen zu uns stoßen, zum Beispiel Weindi und Kurti mit denen wir hier verabredet sind. An der schönen Stimmung ändert sich auch mit dem Mehr an Menschen nichts, alles verläuft sich, die Anlage ist riesig groß.

Wir genießen den Tag unendlich. Knapp über sechs Stunden dümpeln wir in den unterschiedlichen Becken, bis dann doch die Finger runzelig und die Schultern von der Sonne angeburzelt sind, nur kurz unterbrochen von einer kurzen Sandwichpause im angeschlossenen Kaffee. Und hier: mitten im Raum ein offenes Feuer, aus dem gemütlich der Duft des Lagerfeuers kreucht. Nicht auszudenken, wie schön das alles erst im Winter sein muss.

Rund um Osorno

Osorno ist nicht nur eine Stadt im mittleren Südchile, sondern auch der gleichsam benamste Vulkan. Der gegenüberliegende Vulkan Calbuco spiegelt sich genauso auf der stillen Oberfläche des Lago Llanquihue, wie der eher ruhige Osorno mit seinem schneebedeckten Zipfel – wie gemalt.

Rund um den See und die Vulkane haben sich anno dazumal viele Deutsche angesiedelt. Gerade dem Örtchen Erdbeerhausen, heute Fruttilar, sieht man den Einfluss heute noch an: Überall Gehsteige, gepflegte Vorgärten, deutsche Schulen und „Oma’s Kuchen“, inkl. Deppen-Apostroph.

Deutsch als Fremdsprache

Die Besitzerin des Casa Rosalba erzählt uns in feinstem Schuldeutsch, welchen Stellenwert Deutsch als Fremdsprache und die deutsche Kultur heute noch in großen Teilen Chiles hat. Wenn auch schon durch die dritte und vierte Generation nach der Auswanderung verwaschen und verwässert, die deutsche Flagge weht an vielen Ecken. Manchmal auch ein bisschen zu deutsch, wie das „Hotel Heinrich“, das als Logo ein Sütterlin-gedrechseltes „HH“ auf schwarz-rot-goldenem Untergrund führt.

Die Vulkane sind hier allgegenwärtig, doch glaubt man kaum, dass der Calbuco erst 2015 ausgebrochen ist und das ein oder andere Dorf unter schwarz-grauer Asche begraben hat; hiervor zeugen allenfalls noch große dunkle Aschehaufen in manchen Rinnsteinen.

Auch am Fuße des Osorno reiht sich ein CONAF-Nationalpark an den nächsten, unzählige Cascadas, Saltii und Lagunen gibt es zu bestaunen. Fast immer kostenfrei, bestens gepflegt und behütet. Allein der Salto Petruhue hinterlässt einen faden Beigeschmack: 12 US-Doller Eintritt, 1.000 Pesos Parkgebühr für einen von vielen Wasserfällen, dieser eher unspektakulär. Auch daran merkt man, dass Chile an der erste Welt knabbert: Besucherzentrum, Café, Souvenirstände und verhältnismäßig hoher Eintritt. Dass das auch anders geht, zeigen unzählige wunderschöner Naturdenkmäler im südlicheren Südchile. Nur, da kommen nicht so viele Touristen hin, als dass sich der Bau einer Fußgänger-Mautstelle lohnen würde.

Viel mehr als der Petruhue beeindrucken uns die allgegenwärtigen Vulkane, die vielen Warnschilder zu Fluchtwegen, die Gefahr des Ausbruchs. Würden wir hier genauso seelenruhig oder machtlos wohnen und leben?

Osorno – kleine Großstadt

In Osorno selbst, der Stadt, gönnen wir unserem Reisemobil „El Gordo“ einen überfälligen Servicetermin. Der städtische Campingplatz ist natürlich just in dieser Woche geschlossen, sodass wir die Nacht im Hinterhof der örtlichen Land Rover-Werkstatt verbringen. Nicht der schönste Platz, aber der beste Ausgangspunkt, um einen Blick nach Downtown zu werfen. Kurz vor Weihnachten klingeln die Glöckchen aus allen Lautsprechern und die Tannenbäume grünen so grün, wie Plastik grün grünen kann.

Wir haben endlich einmal die Gelegenheit, ein Completo zu probieren, einen mehr oder minder geschmacklosen Hotdog mit Avocado-Creme. Kein Vergleich zu den wunderbaren Empanadas, die es hier auch an jeder Straßenecke zu kaufen gibt: mit Fleisch oder Schwein, so der feine Unterschied, aber auch mit Pollo und Napolitana-Style. Zum Runterspülen des Completos machen wir noch einen Abstecher zu Armin Schmid, der unter bayerischer Flagge nicht ganz Reinheitsgebot-konformes Bier braut. Ein bisschen Freistaat in Chile. Und ganz wie daheim ist auch im Biergarten nur Bares Wahres – no aceptamos tarjetas.

Raus aus der Großstadt. Wir freuen uns, endlich wieder raus in die Natur zu kommen und schlagen unser Nachtlager an einem der unzähligen Wasserfälle auf. Diesmal wieder ohne Eintrittsgeld bezahlen zu müssen.

Vulkan Chaitén – unser kleiner Aufstieg

Chaitén heißt einer der vielleicht aktivsten Vulkane Chiles. Und Chaitén heißt auch die Stadt, zehn Kilometer von ebendiesem Vulkan entfernt, ein idyllisches kleines Örtchen am Pazifik. Mitten durch Chaitén fließt ein Fluß, der Rio Blanco, teilt die Stadt in zwei Teile, die Ufer sind ein bisschen mit Steinen und größeren Felsbrocken verziert. Der Rio Blanco mündet hier in den Ozean, gesäumt von reichlich Strand. Nein, streiche „Strand“, es ist wohl eher Asche.

2008 war es, als der Chaitén, der Vulkan ausbrach. Ziemlich unvermutet. Die Einwohner des kleinen Örtchens sind zunächst davon ausgegangen, es sei der 35 Kilometer entfernte Michinmahudia, aber es war der Kollege um die Ecke. Mit fatalen Folgen. Nicht nur, dass die Stadt unter einer meterhohen Schicht aus Asche und Steinen verschwunden ist. Im Laufe der Tage suchte sich der Rio Blanco ein neues Bett und floss nicht mehr neben der Stadt vorbei, sondern mitten hindurch. Heute fehlen einfach zwei komplette Straßenzüge, die Stadt ist geteilt durch den Fluss, der soviel Steine, Geröll und Asche mit sich vom Vulkan gebracht und mitgenommen hat, dass die ehemalige Uferpromende Chaiténs heute nicht mehr am Ufer des Pazifiks verläuft, sondern mehrere hundert Meter dahinter.

Acht Jahre ist das jetzt her und inzwischen haben einige der ehemaligen Bewohner die Stadt langsam wieder aufgebaut. Es gibt wieder ein paar Häuser, ein paar wenige Geschäfte, einen Dorfplatz. Aber die Wunden sind sichtbar. Einige der alten Häuser stehen noch heute wie ein Mahnmal halb versunken in der Vulkanasche, die ehemalige Stadt gleicht heute eher einem Dorf und der Fluss, nun ja, der teilt die Stadt wirklich. Wer in den südlichen Stadtteil fahren will, der muss erst aus der Stadt raus, über die Brücke und wieder in die Stadt rein. Früher, vor dem Vulkanausbruch, da konnte man einfach zwei Straßen überqueren und war am gleichen Ort.

Nach dem Vulkanausbruch

Camping Vulcano im Parque Pumalin

Der Vulkan Chaitén liegt mitten im Nationalpark Pumalin, gegründet von Douglas Tompkins, dem ehemaligen Chef von The North Face und Esprit, der sich bis zu seinem tragischen Tod dem Umweltschutz verschrieben hat. Der Parque Pumalin ist sein größtes Projekt und der Chaitén liegt mitten drin. Dass da jemand zugange war, dem Marketing und westliche Werte im Blut liegen, merkt man an jeder Ecke. Die Straßenschilder sind nicht die üblichen, grünen. Sie sind aus Holz mit chicen Buchstaben. Die Wege und Wegesränder sind schön und gepflegt. Dieser Teil der Carretera Austral, der durch den Park führt, ist, obwohl auch nicht asphaltiert, sicherlich einer der besten.

Unser Nachtlager im Camping Vulcano ist fast schon sensationell. Fast zwei Kilometer fernab der nächsten Straße, man fährt wunderschön durch kalten Urwald, öffnet sich ein Schneise, umgeben von Wäldern, Vulkan und schneebedeckten Gipfeln. Die wenigen Campingplätze weit entzerrt, gut gepflegte Unterstände mit Sitzgelegenheit, Trinkwasser an jedem Platz und ein sagenhafter Ausblick. Die Nacht haben wir trotz eisiger Temperaturen im offenen Dachzelt verbracht. Über uns der Sternenhimmel und um uns herum lauter unbekannte Geräusche von wirklich unberührter Natur.

 

Schneebedeckte Gipfel im Parque Pumalin

Hoch auf den Chaitén

2,2 Kilometer ist der Aufstieg zum Kraterrand weit, 600 Höhenmeter gilt es dabei zu überwinden. Die Infotafel am Wegesanfang spricht von drei Stunden im normalen Tempo. Aber was ist schon normal? Drei Stunden heißt erstmal: zwei Stunden hoch, eine wieder runter. Gut, das scheint machbar zu sein. Bis zu dem Punkt an dem man sich vergegenwärtigt, wie viel 600 Höhenmeter auf 2,2 Kilometer Strecke sind.

Was anfänglich noch ein hübscher Wanderweg mit Infotafeln ist, entwickelt sich mehr und mehr zu einem Klettersteig, zu einer Treppenwanderung in luftige Höhen. Wir haben Zeit und Weg und Uhrzeit dabei ein bisschen unterschätzt, die Mittagssonne fängt an zu brutzeln, der Wasservorrat neigt sich schon auf dem Hinweg dem Ende entgegen. Und als nach gut zwei Dritteln des Weges nicht nur ein wirklich, wirklich steiler Berg vor uns steht, kahl und leer und ohne Sonnenschutz, da wurde uns dann doch ein bisschen anders. Nicht nur, weil da auf einmal ein Berg, ein Vulkan stand, sondern auch, weil kein Weg mehr da war. Alle Stufen weg, wenig alter Weg erkennbar, ein paar Fußspuren unserer Vorgänger in Asche und Geröll und ziemlich viel Weg vor uns. Ja, eine Pause haben wir gemacht, aber die propagierten zwei Stunden waren es dann doch nicht. Nach fast vier Stunden waren wir endlich oben.

 

So steil wie hoch geht es auch wieder runter.

Chaitén Caldera

Und dann stehst Du da. Auf einem Vulkan. Vor Dir tut sich der Krater auf. Kalt und steinig und glatt. Und hieraus ist das ganze Unglück entsprudelt? Und wir stehen hier genau an der Kante? Wenn man die Gedanken zulässt: Nicht ungefährlich. Auf der anderen Seite des Kraterrandes erheben sich zwei Schornsteine aus denen fast überall der weiße Qualm dampft. Er ist aktiv, der Chaitén und wir stehen quasi mitten drin. Mittendran. Was würden wir tun, wenn es nicht nur dampft, wenn der Berg anfängt zu grollen? Es gäbe wohl nichts mehr zu tun. Einfach stehenbleiben und zuschauen, da sind wir uns einig.

Mich trifft die Erschöpfung des Aufstiegs und der Mittagssonne, ich suche mir den einzigen Schattenplatz hinter einem abgestorbenen Baum, während Michaela auf einer Bank nach links umfällt und ein paar Minuten die Augen zumacht. Vor uns liegt der Abstieg, der uns freut, weil es nicht mehr vulkanauf geht, weil unsere Vorgänger uns mit breitem Grinsen von oben entgegen kamen.

Ein breites Grinsen haben wir auch auf dem Gesicht. Bis oben war es verdammt anstrengend, aber wir waren oben auf einem Vulkan. Ja, wir waren wirklich oben auf einem (mehr oder minder) aktiven Vulkan. Das können wir von unserer Bucketlist streichen. Aber das Grinsen ist uns dann doch noch vergangen. Denn runter ist nicht immer einfacher, als hoch.

Auf dem Weg nach unten, in der ungesicherten Strecke, ohne Weg und ohne Stufen, echtes bergsteigen, da macht der Muskel irgendwann zu (wie Gerd Rubenbauer gesagt hätte), da zwickt es irgendwann und überall. Da geht das Wasser zur Neige und wenn der Abstieg dann schwer und anstrengend wird und weh und weh und weh tut, dann überredest Du Dich, keine Pause mehr einzulegen, weil irgendwann dieser verdammte Fluss kommt, wo es wieder Wasser gibt und er kommt nicht und kommt nicht und kommt nicht.

Was wir an der Infotafel am Anfang des Weges vermisst haben, ist die Info, dass der Weg heute wohl nicht mehr so ist, wie damals, als jemand die Infotafel aufgestellt hat. Dass der Weg nicht in „normalem Tempo“ drei Stunden dauert, sondern vielleicht im schnellen. Dass nicht so geübte Berg- und Vulkansteiger wie wir, vielleicht ein bisschen länger brauchen. Und dass man genug Wasser mitnehmen sollte. Unsere eineinhalb Liter haben nicht bis unten gereicht und ich war noch nie so froh, fließendes Wasser zu sehen, wie am Fuß des Vulkans Chaitén. Klassischer Fall von erheblich unterschätzt. Ich habe so schnell und gierig Wasser gesoffen, dass es mir aus der Nase wieder raus gekommen ist.

Die folgenden Tage waren geprägt von jeder Menge Muskelkater in den Oberschenkeln. Geschlafen haben wir in der ersten Nacht wie ein Baby: erschöpft und unglaublich durstig. Und breit gemacht hat sich der Gedanke, nie wieder einen Vulkan zu besteigen. Müssen wir nicht, erledigt, Haken dran. Aber wir haben es gemacht. Sechseinhalb Stunden hoch und runter, oben am Kraterrand mit bleibenden Eindrücken, ja, wir waren da oben – wie viele andere natürlich auch. Wir müssen nicht mehr hoch auf einen Vulkan, aber wir können. Weil das Erlebnis, die Eindrücke, die Bilder … das hat alles etwas ganz Besonderes. Unbeschreiblich. Und trotzdem habe ich das hier versucht. Vielleicht ist ein bisschen davon rüber gekommen?

Mehr Fotos gibt es im Fotoalbum zum Vulkan

Bilderbuch Vulcano Chaitén

Von unserem Besuch und Kletterausflug auf den Vulkan Chaitén, 10 Kilometer entfernt von der gleichnamigen Stadt in Chile, gibt es hier erstmal die Fotos; und in den kommenden Tagen dann auch den Blogbeitrag dazu.